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Camping in Paris – Mit dem Wohnmobil in Frankreichs Hauptstadt

Titelbild Camping in Paris Eiffelturm

Überlegst du, mit dem Wohnmobil nach Paris zu fahren? Gute Entscheidung! Ob für ein paar Tage als Städtetrip oder als Zwischenstopp auf der Reise zum Atlantik, Camping in Paris ist ein Muss für jeden Wohnmobilisten.

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Camping in Paris – für Wohnmobilfahrer gar nicht so einfach, da es keinen offiziellen Stellplatz für Wohnmobile und nur einen einzigen Campingplatz in Stadtnähe gibt. Wir haben uns daher bei unserem ersten Besuch für den Campingplatz Camping de Paris entschieden und diesen auch bei den weiteren Reisen immer wieder angesteuert. Fürs Camping in Paris stellt dieser für uns eine sehr gute Ausgangslage dar. Die Innenstadt ist schnell zu erreichen, die Preise o.k. und die Ausstattung lässt für uns keine Wünsche offen. Wir waren schon ohne Reservierung hier und hatten Glück, dass wir einen Platz bekommen haben, seitdem reservieren wir im Vorhinein über die Webseite. Denn so kann Camping in Paris entspannt beginnen und du musst nicht kurzfristig einen anderen Stellplatz finden. Unsere Erfahrungen und die wichtigsten Infos zum Camping de Paris findest du in unserem Blogartikel: Campingplatz in Paris – Infos zur Anmeldung, Services auf dem Platz und Kosten.

Einfahrt zum Campingplatz in Paris
Einfahrt zum Campingplatz in Paris

Wenn du nicht auf einen Campingplatz fahren möchtest, haben wir für dich Ausschau nach einem Stellplatz in Paris gehalten. Diese inoffiziellen Abstellmöglichkeiten findest du weiter unten.

Camping in Paris und mit dem Fahrrad unterwegs

Wenn du in Paris campst, empfehlen wir dir Fahrräder mitzunehmen. Wer schon mal in Paris war, kennt zwar den Verkehr, die vollen Straßen, die schnellen Mopets und das viele Gehupe, wir haben mit den Fahrrädern aber bisher gute Erfahrungen gemacht. Vom Campingplatz in Paris bis zum Eiffelturm haben wir ca. 20 Minuten gebraucht.

Mit dem Fahrrad in Paris unterwegs
Mit dem Fahrrad in Paris unterwegs

Die Strecke ist für Fahrradfahrer gut ausgebaut – an den Hauptstraßen gibt es Radwege – was man für den Weg nach Versaille nicht behaupten kann. Wenn du vom Campingplatz mit dem Fahrrad in die Innenstadt fahren möchtest, kommt hier eine kleine Wegbeschreibung, da wir uns selbst schon ein paar Mal verfahren haben.

Mit dem Fahrrad vom Campingplatz in Paris bis zum Eiffelturm

Mit dem Fahrrad vom Camping de Paris herunterfahren und rechts abbiegen. Über die Ampel auf die andere Seite, kurz weiter rechts fahren und dann links abbiegen auf die Chemin de l’Abbaye. Am Ende der Straße über die Route des Moulins hinwegfahren und auf dem Radweg auf der linken Seite bleiben, parallel zur Route de Suresnes. Bei der nächsten Ampel rechts rüber und über alle drei Ampeln fahren, sodass du wieder auf der linken Seite fährst, entlang der Route de Sèvres À Neuilly.

Nach kurzer Zeit die nächste links rein, Avenue de l’Hippodrome. Hier geht es eine Weile durch den Wald, bis ein Gewässer rechts und links der Straße kommt. Direkt dahinter links abbiegen und entlang des Gewässers fahren. Beim Kreisverkehr (wird eher als Parkplatz genutzt) rechts abbiegen und der Avenue de Saint-Cloud folgen. Auf der großen Kreuzung den Fahrrad-Symbolen auf der Straße folgen, also über die Kreuzung fahren, dann links und dann rechts abbiegen in die Avenue Henri Martin. Der Fahrradweg verläuft nach kurzer Zeit in der Mitte der Straße! Der Straße folgst du bis zum nächsten Kreisverkehr – und schon bist du am Palais du Chaillot mit Blick auf den Eiffelturm.

Route vom Camping de Paris bis zum Eiffelturm
Route vom Camping de Paris bis zum Eiffelturm

Von hier lässt sich die Stadt gut zu Fuß erkunden, oder du fährst zwischendurch wieder ein Stück mit dem Rad.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit mit einem Shuttlebus zu fahren. In der Rezeption gibt es Fahrkarten, die ca. 2 EUR pro Strecke kosten und dich zur Metro Haltestelle „Porte Maillot“ bringen – und natürlich für den gleichen Kurs wieder zurück.

Camping Paris – Inoffizielle Parkmöglichkeiten

Camping in Paris ist für Wohnmobile natürlich auch ganz ohne den Campingplatz möglich. Auf unserem Weg ins Zentrum haben wir verschiedene Spots gesehen, wo immer mehrere Wohnmobile standen. Da wir selbst bisher nur auf dem Campingplatz übernachtet haben, können wir zu den Rahmenbedingungen nicht viel sagen. Auf den ersten Blick schien das Abstellen von Wohnmobilen jedenfalls in Ordnung zu sein. Der erste Platz (Koordinaten: 48.864144, 2.234876) ist in der Nähe des Campingplatzes und direkt an einer Hauptstraße gelegen. Hier standen einige Wohnmobile in Parkbuchten.

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Wohnmobilstellplatz an der Route de Tribunes
Wohnmobilstellplatz an der Route de Tribunes

Auch der zweite Platz (Koordinaten: 48.865796, 2.235483) zum Abstellen ist dort in der Nähe – hier standen die Wohnmobile am Seitenrand einer Straße. Wenn du also nicht lärmempfindlich bist, ist dies sicherlich ein guter Patz, um Paris zu erkunden. Mit dem Fahrrad sind es von dort ca. 20 Minuten zum Eiffelturm.

Wohnmobilstellplatz an der Route de Moulins
Wohnmobilstellplatz an der Route de Moulins

Die Informationen in diesem Beitrag haben wir mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.

Den dritten Platz (Koordinaten: 48.857961, 2.255330) haben wir im Bois de Bologne entdeckt. Hier parken auch viele Autos und die nächste Straße ist etwas entfernt. Von dem Platz aus benötigst du mit dem Fahrrad noch ca. 15 Minuten in die Innenstadt. Rundherum sind Wälder, Parks und Seen wo du dich nach dem Citytrip erholen kannst. Auch hier haben wir selbst nicht übernachtet, aber Wohnmobile entdeckt.

Wohnmobilstellplatz im Bois de Boulogne
Wohnmobilstellplatz im Bois de Boulogne

Anfahrt: Der Weg mit dem Wohnmobil nach Paris

Wir haben mit dem Wohnmobil bereits verschiedene Wege probiert, um nach Paris zu kommen. Aus NRW geht es mautfrei über die N2 nach Paris rein oder mit Maut über die A1 und vorher durch die Niederlande und Belgien. Die Mautstrecke kostete für unser Wohnmobil ca. 23 € – diese haben sich aber definitv gelohnt, da die Strecke für uns ca. 1 Stunde kürzer war und auch viel angenehmer zu fahren. Bei der Auffahrt auf die Bahn bekommst du ein Ticket. Achte beim Ende der Mautstrecke auf die Symbole Bar- bzw. Kreditkartenzahlung und reihe dich entsprechend in der Spur ein. Noch einfacher passierst du die Mautstationen mit dem Télépéage. Wenn du häufig in Frankreich oder Spanien unterwegs bist, informiere dich dazu unter bipandgo oder tolltickets und vermeide Wartzeiten, Kleingeldsuche und Verrenkungen an der Mautstation.

Dennoch ist auch die mautfreie Strecke eine Überlegung wert. Hier sieht man schon viel von der Landschaft und die Strecke ist auch gut ausgebaut. Ampeln, Kreisverkehre und Ortsdurchfahrten verlängern hier natürlich die die Fahrtzeit.

Generell solltest du dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten! Auf dem Weg haben wir alle paar Kilometer einen Blitzer gesehen.

Noch ein Hinweis, den du vor dem Camping in Paris beachten solltest: In der Innenstadt von Paris benötigen Fahrzeuge eine Umweltplakette. Zum Campingplatz kommst du auch ohne, solltest du mit deinem Wohnmobil in den inneren Kreis fahren, informiere dich vorher und fordere eine Umweltplakette für Frankreich an – die deutsche Plakette ist nicht ausreichend!

Wissenswertes fürs Camping in Paris

Für deinen Campingausflug nach Paris solltest du noch ein paar Dinge wissen. Deutsche Gasflaschen können in Frankreich nicht gefüllt werden. Hierfür ist ein Adapter notwendig. Denk auch daran, dass du einen CEE Stecker benötigst, wenn du auf dem Campingplatz das Wohnmobil an den Strom anschließen möchtest.

Fazit

In Paris gibt es nur einen Campingplatz und keine offiziellen Stellplätze für Wohnmobile. Den Campingplatz Camping de Paris können wir jedoch sehr empfehlen. Du solltest auf jeden Fall Fahrräder mit nach Paris nehmen, um dich dort einfach und schnell fortzubewegen.

Hast du Fragen zu diesem Artikel? Wünschst du dir zu einem Thema mehr Informationen? Hinterlasse uns einen Kommentar und wir geben dir gerne weitere Tipps und unsere Erfahrungen weiter.

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