DänemarkReiseberichte

Unsere 10 Tage Wohnmobil Route durch Dänemark

Rundreise Wohnmobil Dänemark

Alle wichtigen Infos zur Route, Campingplätzen und Sehenswertem in Dänemark

Bei unserer Reise mit dem Wohnmobil durch Norwegen sind wir auf dem Rückweg durch Dänemark gefahren und haben dort bereits zwei Nächte im Wohnmobil verbracht. Das Land hat uns da schon so gut gefallen und wir haben auch von Freunden und Familie nur positives zu Stellplätzen und Wohnmobil-Routen gehört, sodass wir uns für unsere 10 Tage diesmal Dänemark als Reiseziel ausgeguckt haben.

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Wir waren im Herbst dort, wo es insgesamt schon sehr ruhig ist und viele Campingplätze und Läden bereits geschlossen haben. Aber gerade die Ruhe, die abwechslungsreiche Natur und sogar das unbeständige Wetter haben für uns den Reiz dieser Rundreise ausgemacht. Mit dem Wohnmobil haben wir uns in Dänemark immer willkommen gefühlt und konnten problemlos parken. Auf vielen Parkplätzen gab es super saubere und kostenlose Toiletten und wir haben nicht mal Bargeld gebraucht (Dänische Kronen), sondern haben alles per Kreditkarte zahlen können. Soweit schon mal alles sehr entspannt.

Jetzt aber zu unserer Route: Wir wollten möglichst viel vom Land sehen und sind quasi „einmal rum gefahren“. Ausgelassen haben wir die Insel Seeland, auf der auch die Hauptstadt Kopenhagen liegt. Das wäre für 10 Tage dann doch zu viel gewesen (und durch die zu dem Zeitpunkt geltenden Corona-Beschränkungen auch schwierig geworden). Dahin werden wir aber sicher auch in Zukunft noch mal fahren, denn eins steht fest; wir waren nicht zum letzten Mal mit dem Wohnmobil im schönen Dänemark!

Ribe – Älteste Stadt in Dänemark – mit dem Wohnmobil

Von Münster aus sind wir mit dem Wohnmobil direkt durch gefahren bis in die dänische Stadt Ribe, die noch ziemlich südlich im Landesinneren liegt. Ribe ist die älteste Stadt Dänemarks und mit ihren alten Gebäuden und gemütlichen Gassen und Cafés ein wunderbares Ziel für uns.

Übernachtet haben wir auf dem Ribe Camingplatz. Zum ersten Mal haben wir die Camping Card ACSI in diesem Urlaub getestet, mit der wir richtig viel bei den Übernachtungen sparen konnten. Mehr dazu findest du in unserem ausführlichen Artikel über die Rabattkarte. Deshalb haben wir auf dieser Reise auch häufiger Campingplätze angesteuert und standen eher selten auf Wohnmobil-Stellplätzen oder „wild“. Das war auf jeden Fall auch ml sehr entspannt für uns.

Der Campingplatz ist groß, gut gepflegt und mit einem großen Kinderspielplatz und Koch- und Grillplätzen ausgestattet. Der Check-In ist außerhalb der Öffnungszeiten an einem Automaten möglich – sehr praktisch. Auch einen Stellplatz konnten wir uns selbst zwischen den Wohnwagen und Wohnmobilen aussuchen. Hier die wichtigsten Infos zum Stellplatz:

Vom Campingplatz aus waren wir in ca. 7 Minuten mit den Fahrrädern in der Innenstadt von Ribe (am Dom). Wir haben aus der kleinen Hütte am Eingang des Campingplatzes, wo der Check-In-Automat steht, eine Karte mit Rundweg durch Riebe mitgenommen und sind dieser Route gefolgt. Das Örtchen Ribe ist sehr schön mit vielen alten Gebäuden und Fachwerkhäusern und durch den Rundweg haben wir auch etwas verstecktere Gassen entdeckt. Insgesamt hat der Ausflug mit Rundweg, Hin- und Rückweg und Kaffeepause in Quedensgård Cafe ca. 3 Stunden gedauert.

Riebe von oben
Ausblick auf Riebe und Umland vom Dom

Sehr empfehlen können wir auch die Besteigung des Turms vom Dom in Ribe. Der Weg nach oben ist schon ein totales Abenteuer: direkt an den Turmglocken vorbei, über urige Treppen bis ganz nach oben wo man dann einen super Blick über Ribe hat. Kosten pro Person 20 DKK/ ca. 2,70€ (Stand 10/2020).

Vejers Strand Camping – Ein traumhafter Campingplatz

Unser nächster Stopp sollte am Meer liegen und wir hatten schon vorher von dem Vejers Strand Camping gehört, der mitten in den Dünen liegt und traumhaft sein sollte. Und das ist er auf jeden Fall auch:

Der Campingplatz ist durch die Lage in den Dünen und in unmittelbarer Nähe zum Strand eine fantastische Mischung aus Campingplatz und Freistehen. Manche Plätze können gar nicht von Wohnmobilen befahren werden, weil sie zu sandig sind, trotzdem gibt es ganz tolle Plätze, die durch die Dünen windgeschützt und etwas abgeschirmt sind. Die Gebäude 20 und 50 sind erst 2020 gebaut bzw. renoviert und bieten sehr saubere und moderne Sanitäranlagen sowie Aufenthaltsräume. Generell haben uns die Kochräume auf den Campingplätzen in Dänemark begeistert. Hier findet man häufig Kühlschränke, Backofen, Herd, Spüle, Grills und Sitzgelegenheiten, die für alle Gäste bereitstehen. Auch WLAN hatten wir fast auf dem gesamten Campingplatz.

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Vejers Strand Camping
Unser Stellplatz in den Dünen vom Vejers Strand Camping

Durch die Dünen kommst du in nur wenigen Minuten zu Fuß zum Strand. Direkt neben dem Campinglatz liegt ein Militärübungsplatz und wir haben tagsüber gelegentlich Schüsse gehört, was uns aber nicht gestört hat.

Zu Fuß kann man auch sehr gut bis zur kleinen Einkaufsstraße von Vejers Strand laufen und am Meer wieder zurück zum Campingplatz gehen (Runde ca. 1 – 1,5 h). Besonders viel ist in der Einkaufsstraße nicht los, es gibt aber ein paar Cafés, Imbisse und Lädchen. Es müsste auch möglich sein mit dem Fahrrad auf dem Strand bis zum Leuchtturm Blåvandshuk Fyr zu fahren. Wir selber haben das wegen des Regens nicht gemacht aber wir haben mehrere Fahrräder am Strand in die Richtung fahren sehen.

Der Vejers Strand ist ein Autostrand, das heißt du kannst mit dem Auto oder auch Wohnmobil tagsüber dort drauf fahren und parken. Mit einem Kaffee im Wohnmobil zu sitzen und aus der Frontscheib aufs Meer zu gucken ist jedenfalls super. Oder im Sommer direkt vor dem Wohnmobil die Stranddecke auszupacken und im Meer baden zu gehen? Die Einfahrt zum Autostrand ist nur ca. 10 Minuten vom Campinglatz entfernt.

Leuchtturm Lyngvig, Thyboron und unser Wohnmobil-Stellplatz am Nissum Fjord in Dänemark

Vom Vejers Strand Camping sind wir recht früh morgens aufgebrochen und sind in Richtung Hvide Sande gefahren. Unser Ziel war der Leuchtturm Lyngvig, um dort zu frühstücken und uns den Leuchtturm anzuschauen. Das schmale Landschaftsstück von Nymindegab bis nach Hvide Sande ist sehr schön und man hat tolle Ausblicke in die Natur. Auf der linken Seite eine schöne Düne und auf der rechten Seite meistens Wasser. Vor dem Leuchtturm Lyngvig gibt es einen recht großen Parkplatz auf dem man mit dem Wohnmobil super stehen kann. Der Leuchtturm ist ganz schön aber nicht besonders spektakulär. Man kann aber einen schönen Spaziergang am Leuchtturm vorbei zum Meer machen. Hierbei hat man immer tolle Blicke auf den Leuchtturm. Für umgerechnet ca. 7€ pro Person kann man auch die Stufen des Leuchtturms erklimmen und die Umgebung von oben entdecken.

Leuchtturm Dänemark
Frühstück mit Ausblick auf den Leuchtturm

Anschließend sind wir weitergefahren nach Thyboron, einem kleinen Örtchen, welches sozusagen das Eingangstor zum Nissum Fjord ist. Wir haben uns auf einem Parkplatz direkt am Wasser abgeparkt und sind dann eine Runde spazieren gegangen:

Parkplatz Thyboron
Parkplatz fürs Wohnmobil in Thyboron

Vom Parkplatz sind wir am Strand bis zu den vielen Bunkern am Strand gelaufen, haben uns das Muschelhaus (Sneglehuset) angeschaut und sind dann zurück durch das Örtchen bis zur Hafenstraße gelaufen, wo es ein paar Läden und Fischbuden gibt. Eigentlich wollten wir auf dem Parkplatz übernachten. Es standen aber vor dem Parkplatz Schilder mit „Camping verboten“. Nach einiger Recherche wären wir hier wohl für eine Nacht geduldet worden. Uns war es allerdings doch zu unsicher und daher sind wir noch weitergefahren zum Campingplatz Toftum Bjerge am Nissum Fjord:

Da wir etwas später angereist sind (ca. nach 17 Uhr) war der Check-in nicht mehr besetzt. Am Eingang stand, dass man eine Nummer anrufen soll. Die nette Dame am Telefon hat uns dann gesagt, dass wir uns gerne irgendeinen freien Platz auf dem Campingplatz aussuchen dürfen und wir alles weitere morgen früh regeln können. Der Platz an sich (Rasenflächen, Wege, Spielplatz, etc.) ist sehr gepflegt. Die Sanitäranlagen und Gemeinschaftsräume sind aber schon ordentlich in die Jahre gekommen.

Nationalpark Thy und Klim Strand Camping

Auf dem Campingplatz Toftum Bjerge haben wir uns dann erstmal am nächsten Morgen im Schlamm festgefahren. Zum Glück hat uns ein netter Däne geholfen und uns mit seinem Auto rausgezogen.

Dann sind wir zum Visitorcenter vom Nationalpark Thy nahe Stenbjerg gefahren:

Leider hat es an dem Tag geregnet, sodass wir uns dort nicht lange aufgehalten haben. An schönen Tagen ist es aber bestimmt sehr spannend und schön vor Ort. Anschließend sind wir vom Visitorcenter über die Straße 181 bis nach Hanstholm gefahren. Dieser Weg führt mitten durch den Nationalpark und so konnten wir noch viel schöne Natur von Dänemark aus dem Wohnmobil entdecken. Diese Route können wir auf jeden Fall sehr empfehlen und sie ist bei schönem Wetter bestimmt noch viel toller.

Dann ging es für uns weiter zu unserem nächsten Campingplatz zum Übernachten und zwar Klim Strand Camping:

Der Campingplatz und die Eingangshalle der Rezeption sind sehr schön und gepflegt. Innerhalb des Rezeptionsgebäudes gibt es einen gut ausgestatteten Einkaufsladen, ein Hallenbad mit Rutsche, Kinderbecken und richtigen Schwimmbecken und einen Wellness-Bereich mit einer Sauna, einer Dampfsauna und Whirlpools. Der Untergrund vom Campingplatz ist hauptsächlich Rasen und als wir vor Ort waren hatten wir fast eine ganze Stellplatzwiese für uns alleine. Ein super toller Vorteil im Sommer ist der eigene Zugang vom Campingplatz zum Strand. Diesen Zugang können nur Gäste des Campingplatzes nutzen, sodass es vermutlich schön leer bleibt.

Blokhus und Løkken – Zwei Städte mit Autostränden

Weiter ging es zum nächsten Autostand: Blokhus. Hier kann man sehr gut und sehr nah am Wasser stehen und Kitesurfer beobachten, Drachen steigen lassen und einfach einen schönen Tag am Strand verbringen oder einen Spaziergang machen.

Anschließend sind wir auf den nächsten Campingplatz Gl. Klitgaard Camping in der Nähe von Løkken gefahren.

Der Campingplatz ist sehr schön auf mehreren Ebenen und zur Düne hin angelegt. Die Sanitäranlagen sind schon etwas in die Jahre gekommen aber sauber war es trotzdem. Es gibt sehr viele Tiere auf dem Campingplatz, wie Hasen, Polarfüchse, Pferde und Ziegen. Das ist für Kinder bestimmt ein riesen Spaß. Auch Ausritte mit Pferden am Strand bietet der Campingplatz an.

Vom Campingplatz aus haben wir eine kleine ca. 30-minütige Fahrradtour bis zur Stadt Løkken gemacht. Leider hat es bei uns mal wieder total geregnet und es war windig, sodass wir sehr angestrengt und pitschnass in Løkken ankamen. Daher haben wir uns erstmal ein schönes Cafe (Café Frandsen) gesucht und uns bei Cappucino und Kuchen aufgewärmt und getrocknet.

Dann sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gegangen, die aber nicht besonders groß ist, und einmal zum Strand, der anscheinend super zum Surfen geeignet ist. Das Wetter war echt bescheiden aber es waren total viele Surfer mit Neoprenanzügen auf dem Wasser – sehr spannend.

Wenn das Wetter besser gewesen wäre, dann hätten wir bestimmt ein kühles Getränk in einem der coolen Surfer-Cafés dort am Strand getrunken. Am nächsten Morgen haben wir von unserem Campingplatz noch einen kleinen Spaziergang zum Strand bzw. zur Steilklippe gemacht. Man muss nämlich nur ca. 2 Minuten einen kleinen Weg entlanggehen und steht dann direkt vor der Klippe und hat eine schöne Aussicht über das Meer. Will man runter zum Strand, dann muss man über eine sehr steile Holztreppe nach unten gehen – richtig abenteuerlich.

Skagen – Der nördlichste Punkt Dänemarks

Unser nächstes Ziel auf der Rundreise durch Dänemark mit dem Wohnmobil war Dänemarks nördlichste Stadt: Skagen. Wir sind direkt bis auf den nördlichsten Parkplatz gefahren, da wir von anderen Wohnmobilfahrern gehört haben, dass dieser Parkplatz in der Nebensaison für eine Übernachtung kostenlos für Wohnmobile ist.

Dann sind wir vom Wohnmobil losgelaufen zum nördlichsten Zipfel von Dänemark. Dort wollten wir uns eigentlich anschauen, wie die Nordsee auf die Ostsee trifft. Allerdings wurden wir von ganz vielen Seehunden abgelenkt, die am letzten Ende der Sandbank aber nur ca. 50 Meter von uns entfernt lagen und sich gesonnt haben – damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Es war ein wirklich schöner Anblick von so viel Natur. Die Seehunde, viele Seevögel, und die Nord- und Ostsee. Einfach schön!

Seehunde
Seehunde in Skagen, wo Nord- und Ostsee aufeinandertreffen

Solltest du auch hier hinwollen, um die Seehunde zu sehen, dann beachte bitte auf jeden Fall die Hinweisschilder, dass man sich den Seehunden auf keinen Fall näher als 50 Meter nähern soll.

Nachdem wir dann einen Regenschauer im Wohnmobil abgewartet haben sind wir mit den Fahrrädern in ca. 15 Minuten vom Parkplatz bis in die Innenstadt von Skagen gefahren. Die Stadt ist schon etwas größer als z.B. Løkken mit einigen Restaurants und anderen Geschäften. Auch der Hafen ist mit seinen kleinen, roten Häuschen und Restaurants sehr gemütlich.

Frederikshavn, Schloss Voergaard und Schloss Rosenholm

Am nächsten Morgen ging es dann wieder Richtung Süden. Erster Halt sollte Frederikshavn sein. Wir haben uns auf einem Parkplatz ca. 10 Minuten mit dem Fahrrad entfernt von der Innenstadt von Frederikshavn abgestellt:

Dann sind wir erst am sogenannten Palmenstrand vorbeigefahren, da uns dieser empfohlen wurde. Weil wir im Oktober hier waren, war leider keine einzige Palme zu sehen aber der Strand war trotzdem an sich sehr schön. Im Sommer werden in den Sand Palmen eingesetzt, sodass dann richtiges Strand-Feeling aufkommt.

Für uns ging es mit den Rädern weiter in die Innenstadt von Frederikshavn. Da wir auf einem Sonntag dort waren, war die Stadt sehr verlassen und fast alle Geschäfte, Cafés und Restaurants hatten geschlossen. Auch war in der Innenstadt in der Fußgängerzone eine große Baustelle die die Innenstadt nicht schöner gemacht hat. Ein paar schöne alte Gebäude, wie z.B. die Kirche in der Innenstadt haben wir dennoch gefunden und angeschaut; Frederikshavn kann man auf der Route durch Dänemark mit dem Wohnmobil aus unserer Sicht aber getrost auslassen.

Anschließend ging es weiter zum Schloss Voergaard in Dronninglund recht nach an der Autobahn E45 gelegen:

Das Schloss ist von einem Wassergraben umgeben und hat uns schon gut gefallen. Wir mögen solche kleinen Abstecher auf der Route mit Wohnmobil durch Dänemark, die man mal eben in einer Stunde begucken kann. So sieht man mehr vom Land und kann sich immer mal wieder die Beine vertreten.

Im Schloss kann man sich noch das alte Gefängnis und den alten Weinkeller anschauen – spektakulär sind diese aber nicht. Da ist es viel schöner entspannt das Schloss von außen zu bestaunen und einmal um das Schloss herumzugehen. Es ist auch zu bestimmten Uhrzeiten möglich eine Führung durch das Schloss zu machen. Dies hätte 110 dänische Kronen gekostet (ca. 15€). Die Führung soll ca. 1 Stunde durch das Schloss gehen.

Da wir Burgen und Schlösser sehr lieben und es noch recht früh am Tag war, haben wir uns dazu entschlossen noch ein weiteres Schloss anzuschauen: Das Schloss Rosenholm in Hornslet. Geparkt haben wir auf einem kleinen Parkplatz direkt an einer Straße:

Die Anlage um das Schloss herum ist größer als z.B. die Anlage um das Schloss Voergaard. Allerdings war es leider nicht so schön gepflegt wie viele andere Schlossgärten. Man kann aber trotzdem etwas längere Spaziergänge machen und im hinteren Teil des Gartens waren an Bäumen auch Schaukeln für Kinder angebracht.

Wir konnten das Schloss nur von außen besichtigen, da es leider komplett geschlossen war. Ob generell eine Besichtigung möglich ist konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Aarhus und der Campingplatz von Aarhus

Nach dem langen Tag mit vielen Abstechern auf unserer Route haben wir unseren nächsten Übernachtungsstellplatz angefahren. Aarhus Camping ist ein schön angelegter Campingplatz mit 100 qm pro Wohnmobilstellplatz. Der Platz, wo das Wohnmobil steht, ist geschottert und davor ist je Parzelle ein gut gepflegtes Stück Rasen. Die Aufteilung war super, um vor dem Wohnmobil auf dem Rasen zu sitzen und zu essen. Außerdem hat der Campingplatz einen kleinen Teich. Die Plätze direkt am Teich sind aber für Wohnwagen reserviert. Ansonsten waren die Sanitäranlagen und auch anderen Gebäude gut gepflegt.

Eigentlich wollten wir dann am nächsten Tag vom Campingplatz aus mit den Fahrrädern in die Innenstadt von Aarhus fahren. Nach etwas Recherche haben wir aber rausgefunden, dass es nicht so eine schöne Strecke sein soll, und dass es sehr bergauf- und bergab geht. Daher haben wir uns dazu entschlossen mit dem Wohnmobil auf einen Parkplatz direkt in der Innenstadt bzw. am Hafen von Aarhus zu fahren. Dieser war auch sogar für 3 Stunden kostenlos und groß genug für das Wohnmobil, also ein super Tipp für die Besichtigung von Aarhus:

Vom Parkplatz aus waren wir in ca. 10 Minuten zu Fuß beim Dom von Aarhus, den man auch von innen besichtigen kann. Aarhus hat uns sehr gut gefallen! Viele alte Gebäude aber auch schicke Neubauten fügen sich gut ineinander und die Stadt ist sehr gepflegt und belebt. Besonders schön fanden wir die vielen kleinen Kanäle, die durch die Stadt fließen. In der kleinen Straße Åboulevarden waren viele kleine Cafés und Restaurants direkt am Kanal, wo man gemütlich sitzen kann.

Interessant ist sicher auch das Museum ARos in Aarhus, mit seinem Regenbogenwalk. Uns war der Eintritt von 21€ pro Person dafür aber leider zu viel, da wir nicht mehr so viel Zeit hatten. Daher haben wir uns das Museum nur von außen angeschaut.

CampOne Ajstrup Strand Camping – Ein Campingplatz in der Nähe von Aarhus

Unsere nächste Übernachtung haben wir auf dem Campigplatz CampOne Ajstrup Strand Camping (ca. 30 Minuten entfernt von Aarhus) verbracht.

Der Campingplatz ist schön angelegt und hat einen direkten Zugang zum Strand. Leider darf man mit dem Wohnmobil nur auf den Plätzen direkt hinter der Rezeption stehen, weil die anderen Campingplätze für Wohnwagen reserviert sind oder zu matschig sind und man dort mit dem Wohnmobil stecken bleiben würde. Der Campingplatz hat aber sehr viel – vor allem für Kinder – zu bieten. Einen sehr großen Spielplatz, einen überdachten Pool (auch in der Nebensaison nutzbar) und einen Whirlpool. Außerdem war der Campingplatz auch in der Nebensaison gut besucht und es wurden einige Aktivtäten angeboten.

Die Betreiber legen wohl viel Wert auf Details. Bei uns im Oktober war der ganze Campingplatz sehr schön mit Kürbissen zu Halloween geschmückt.

Middelfahrt – Kleine Stadt in Dänemark und toller Wohnmobil Stellplatz

Unser nächster Übernachtungsplatz ist ein kleiner Geheimtipp für deine Rundreise durch Dänemark. Direkt am Fjord gelegen ist der Parkplatz, wo wir über Nacht mit dem Wohnmobil standen. Es gibt sogar eine Toilette, die täglich gesäubert wird und ansonsten hat man dort absolute Ruhe und Natur und einen wunderbaren Ausblick. Zwischendurch kommen Dänen mit dem Auto vorbei und springen ins Wasser (auch im Oktober).

Mit dem Fahrrad sind wir von dort in das kleine Örtchen Middelfahrt gefahren, was ca. 25 Minuten gedauert hat. Am Gammelhavn gab es ein typisch dänisches Smørrebrød mit Blick aufs Wasser und danach sind wir einmal durch das Örtchen gelaufen – sehr schön!

Gråsten Slot und unser letzter Tag in Dänemark mit dem Wohnmobil

Nach einer sehr ruhigen Nacht am Fjord ging es am nächsten Tag weiter auf unserer Route durch Dänemark. Ein Abstecher zum Gråsten Slot (Schloss Gravenstein) stand auf dem Programm. Das hübsche Schlösschen ist die Sommerresidenz des dänischen Königshauses. Wenn die Bewohner nicht da sind, kannst du einmal durch den Garten um das Schloss laufen. Direkt am Schloss ist ein Anleger und ein kleiner See, den wir ebenfalls umrundet haben. Insgesamt hat es uns dort sehr gut gefallen. Entspannt parken konnte man mit dem Wohnmobil etwas entfernt vom Ort (dennoch zu Fuß nur 10 Minuten) hier:

Nach diesem Abstecher ging es schon weiter zu unserem letzten Übernachtungsplatz in Dänemark. Auf dem Broager Strand Camping standen wir in erster Reihe direkt am Wasser. Es gab auch hier einen tollen Spielplatz und die Sanitäranlagen waren gepflegt und sauber.

Nach einem Tipp vom Campingplatz haben wir noch einen Spaziergang parallel zum Meer gemacht. Der Weg führte durch einen Wald und war echt schön. Das Ziel war ein Küstenabschnitt, wo riesige Bäume nacheinander ins Meer gefallen sind. Der Anblick ist etwas beängstigend aber auch cool. Der Spaziergang dauert ca. 1 Stunde vom Campingplatz aus. Ziel:

Nach dieser Übernachtung ist unsere Rundreise mit dem Wohnmobil durch Dänemark auch schon wieder vorbei. Für uns hat sich der Urlaub sehr gelohnt. Wir haben viel gesehen und waren von Land und Leuten begeistert. Mit dem Wohnmobil ist Dänemark echt ein super Ziel und auch nicht zu überlaufen. Die Landschaft, die Schlösser, die Fjorde, das Meer und die Örtchen haben uns sehr gefallen.

In diesem Artikel findest du häufig einen Hinweis auf die Preise für Campingplätze, die durch die ACSI-Karte in der Nebensaison reduziert sind. Der Kauf lohnt sich also quasi schon bei 1-2 Übernachtungen pro Jahr. Alle Infos dazu findest du in unserem Artikel zur ACSI-Karte – wir sind davon jedenfalls begeistert. 🙂

Wie hat dir unsere Rundreise durch Dänemark gefallen? Lass uns gerne einen Kommentar da, wenn du noch Fragen hast oder du unsere Route mit dem Wohnmobil durch Dänemark vielleicht sogar nachgefahren bist! Wir freuen uns darüber immer sehr.

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